Toxische Selbstliebe
Noch ein bisschen mehr Yoga, journalen. Noch ein klein wenig mehr meditieren, regelmäßiger zum Sport, gesündere Ernährung, ein warmes Bad oder in die Sauna gehen.
Oft sind es diese Dinge, die wir mit Selbstliebe verbinden, die uns von den sozialen Medien als besonders heilsam „verkauft“ werden. Und klar diese Dinge tun gut und bringen unser Nervensystem runter.
So oft gibt es diese leise Stimme in meinem Kopf, die mir einredet ich kann doch jetzt nicht auf der Couch liegen, das ist doch eigentlich überhaupt nicht heilsam. Ich darf jetzt nicht einfach ein paar Maultaschen anbraten, da fehlt doch das Gemüse in der Mahlzeit. Für mich bedeutet Selbstliebe:
✨ auf meine Körper zu hören und seine Grenzen zu achten.
✨ unperfekt sein zu dürfen.
✨ Mir eine TK-Pizza in den Ofen zu schieben, weil der Tag mir schon all meine Energielöffel abverlangt hat - ist für mich Selbstliebe. Denn ich neige dazu meinen Tag voller zu packen, als meine Energiereserven voll sind.
✨ Den Abend auf der Couch zu verbringen und 3 Stunden Fern schauen - ist für mich Selbstliebe. Denn ich habe oft das Gefühl nur etwas wert zu sein, wenn ich etwas leiste.
✨ Ein ganzes Wochenende die Wohnung nicht zu verlassen - ist für mich Selbstliebe. Denn ich brauche manchmal Zeit ganz alleine um mich wieder einzuordnen.
Selbstliebe ist individuell und das was dein Körper oder deine Seele genau in diesem Moment braucht.
